Hauptorgel

alle Bilder (C) 2016 Th. Bitterberg-Formanek
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Die elektropneumatische Kegel- und Taschenladenorgel wurde im Jahre 1954
durch die Orgelbaufirma Gebr. Krell, Duderstadt erbaut. Disponiert wurde sie durch Joachim Förster (zu dieser Zeit noch Student), der bis 1988 (†) als Organist sowie Leiter und Gründer des Singkreises an St. Paulus wirkte.
Verteilt auf 3 Manuale und Pedal umfasst die Orgel 39 Register mit insgesamt 2.794 Pfeifen und 2 Transmissionen. Durch das breite Klangspektrum wird die Orgel von St. Paulus auch gerne zu konzertanten Zwecken genutzt.
Das majestätische Plenum, bedingt durch weite Mensurierungen, beeindruckt genauso wie die zarten Streicherregister oder die herrlichen Zungenstimmen, die teilweise über französische Bauweise verfügen. Die Klangcharakteristik der Orgel ist in Göttingen einmalig.

Im Jahre 2007 wurde das Instrument zuletzt durch die Orgelbaufirma Gebr. Stockmann, Werl technisch generalüberholt, eine behutsame Intonationsveränderung vorgenommen, sodass das Klangbild eines Instruments, aus den Ideen der Orgelbewegung erwachsen, im wesentlichen
erhalten werden konnte.
                                 Andreas Maria Förster

Truhenorgel

  • (C) 2016 Th. Bitterberg-Formanek

Mit viel Liebe und bis ins letzte Detail fertigte der Orgelbaumeister Daniel Gruber aus Schenkenzell im Schwarzwald 2004/2005 die einmanualige Truhenorgel von St. Paulus.
Er bezeichnet ganz zu Recht sein edles Instrument als: „Symbiose von Klang, Optik und Proportionen.“ Ausschließlich heimische, ausgewählte und abgelagerte Hölzer aus dem Schwarzwald wurden für die Orgel verbaut. Lediglich für die Obertasten der Klaviatur verwendete der Erbauer edles Ebenholz.
Über insgesamt 258 Pfeifen verfügt die Truhenorgel (verteilt auf 5 Register), 108 davon aus Holz. Durch Verschieben der Klaviatur kann auf der Truhenorgel nicht nur im Kammerton mit a‘ 440 Hz, sondern auch ein Halbton tiefer (a‘ 415 Hz) oder ein Halbton höher (a‘ 466 Hz) musiziert werden.
Die Truhenorgel hat sich in den zurückliegenden Jahren kirchenmusikalisch immer wieder als großartiges Instrument erwiesen. Durch den vollen Klang und kluge Disposition kann das Orgelinstrument auch solistisch kirchenraumfüllend überzeugen.
                                 Andreas Maria Förster

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